Fahre von Hameln nach Hannover - denn Hannover ist nicht langweilig! Über die A2 bist du in ca. 50 Minuten in Hannover oder mit der Bahn ... du wirst sehen, es lohnt sich!

Der rote Faden

Will man Hannover auf eigene Faust entdecken, hat sich die Stadt etwas wirklich originelles ausgedacht. Den roten Faden. Wie in der griechischen Sage kann man diesem folgen und so die Stadt erkunden. Ok, es ist nicht wirklich ein Faden gespannt, aber entlang der Strecke ist eine rote Linie auf den Boden gemalt, der man folgen kann. Als Hilfe erhält man in der Touristeninformation für 3 € ein kleines Büchlein mit der Strecke und vielen Informationen über die Sehenswürdigkeiten. Man geht z.B. am neuen Rathaus, der Oper, der Innenstadt und den Nanas von Niki de Saint Phalle vorbei.

1. Neues Rathaus

Das Neue Rathaus von Hannover erinnert mehr an ein Schloß als an ein Rathaus. So verwundert es auch nicht, daß das Rathaus von einem wunderschönen Park mit einem großen See, dem Maschteich, umgeben ist. Das alleine ist schon einen Besuch wert. Aber auch ein Gang in das innere des Rathauses lohnt sich, denn auch hier sieht es mehr wie in einem Schloß aus. Besonders interessant finde ich die vier Stadtmodelle, die in der Halle aufgebaut sind. Sie zeigen, wie Hannover in verschiedenen Jahrzehnten ausgesehen hat. Sehr beeindruckend war das Modell von 1945.

2. Herrenhäuser Gärten

Der große Garten gehört zu den bedeutendsten Barockgärten Europas. Alleine hier kann man Stunden verbringen und die vielen Details bestaunen. Sehenswert sind vor allem die große Fontäne, die vielen kleinen Themengärten sowie die Grotte von Niki de Saint Phalle. Am Rande des großen Gartens steht das Schloß Herrenhausen, in dem ein Museum über die Geschichte der Herrenhäuser Gärten untergebracht ist. Gegenüber auf der anderen Straßenseite liegt der Berggarten.